Amazon Echo Studio & Sub im Test – Warum es sich nicht lohnt

Der Amazon Echo Studio ist da und ich habe mir die Frage gestellt: Was kann ich aus dem ohnehin schon guten Sound des Echo Studio noch herausholen? Die Antwort war ganz klar! Ich nehme mir den Amazon Echo Sub dazu. In diesem Beitrag möchte ich dir meine Erfahrungen dazu mitteilen und wir finden heraus, ob sich die Kombination aus Echo Studio und Sub lohnen.

Verpackung Echo Sub und Echo Studio
Verpackung Echo Sub und Echo Studio

Hinweis: Auf den Amazon Echo Studio als solches werde ich nicht mehr detailliert eingehen. Meinen Testbericht dazu findest du in folgenden Beitrag: Echo Studio vs Sonos One

Uff, wenn man den Studio und den Sub miteinander vergleicht, fällt einen die Größe vom Echo Studio erst so richtig auf. Von der Größe der beiden Geräte nehmen sich die beiden nicht mehr so viel. Im Vergleich zum normalen Echo und dem Sub ist es wieder etwas anderes. Der normale Echo ist doch um einiges kleiner.

Der Sub ist natürlich von den Abmaßen noch etwas größer als der Amazon Echo Studio. Im Sub arbeitet ein 15 cm Subwoofer im Inneren. Zum Vergleich, im Echo Studio ist ein Subwoofer mit 13,3 cm Membranfläche verbaut. Ich denke an dieser Stelle lässt sich das Ergebnis schon etwas erahnen.

Größenvergleich Sonos One Echo Sub Echo Studio
Größenvergleich Sonos One Echo Sub Echo Studio

Die erste Einrichtung des Amazons Echo Sub – Bei mir nicht ohne Probleme

Der Echo Sub kam neu und originalverpackt zu mir, nach dem Auspacken ging es auch sofort an die Ersteinrichtung. Und hier fingen auch schon die ersten Probleme an.

Die Einrichtung ging wie von Amazon gewohnt einfach und zum größten Teil automatisch. Ich musste nicht viel tun, außer zweimal auf den Bildschirm von meinem Smartphone zu tippen und mir das Video zum Sub anschauen.

Nach dem Video schlug die App vor, ein Lautsprecher-Paar zu verbinden. Dem stimmte ich zu und im nächsten Schritt suchte er alle Geräte und zeigte sie in einer Liste an. Hier waren jetzt alle meine Echo Geräte, die nicht bereits in einer Multiroom-Gruppe ausgewählt sind, vorhanden.

Zur Auswahl standen also zwei Echos und der Echo Studio. Nun wählte ich den Sub aus und in dem Moment hat sich der Echo Studio ausgegraut. Die normalen Echos ließen sich aber ganz normal auswählen und koppeln.

Ich tippte den Studio an und bekam die Meldung, dass die Geräte sich nicht in dem gleichen Netzwerk befinden. Das war natürlich Blödsinn, bei mir sind alle Smart Home Geräte im gleichen Netzwerk.

Ich probierte und testete eine weitere halbe Stunde herum. Die beiden ließen sich einfach nicht miteinander verbinden. Kurz vorm Aufgeben, habe ich dann den Subwoofer einmal resettet und komplett neu eingerichtet. Siehe da, es war erfolgreich. Nun konnten sich der Echo Sub und der Echo Studio miteinander verbinden.  

Der Klang – Und warum ich mehr erwartet hätte

Nachdem ersten Test kam auch schon die Ernüchterung. Der Echo Studio klingt ja bereits so gut, dass der Subwoofer hier keinen so großen Unterschied ausmacht. Bei geringer Lautstärke, also der sogenannten „Zimmerlautstärke“ (Unterhaltungen sind, ohne zu schreien, möglich), da fällt der Subwoofer kaum auf.

Der Klang ist geringfügig punchiger, man könnte auch knackiger sagen. Aber ein großer Mehrwert zum Echo Studio ist hier nicht gegeben.

Der Ursache auf der Spur

Die knapp zwei Zentimeter mehr Membranfläche von dem Sub, machen sich erst bei einer höheren Lautstärke bemerkbar. Hier ist dann doch ein stärkerer Bass im Vergleich zum Studio zu verzeichnen.

Aber ich will ehrlich sein, auch hier liegen keine Welten dazwischen. Aus meiner Sicht ist der Echo Sub dafür einfach zu klein. In der Kombination mit einem oder zwei normalen Echo Lautsprecher ist der Mehrwert aber schon wieder mehr gegeben.

In Verbindung mit dem Echo Studio fehlt ihm einfach die Größe, um zu überzeugen. Ich würde mir hier eine 25 cm Variante wünschen, um den Bass auch zu spüren und Druck zu erzeugen, denn das fehlt der Kombination aus Studio und Sub.

Zusatzinformation – Auf was zu achten ist

Bei meinem Test musste ich noch folgendes feststellen: Der Amazon Echo Sub ist sehr anspruchsvoll was die Aufstellung anbelangt.

Ich habe viele Positionen im Raum getestet und konnte bei meinem Wohnzimmer eine maximale Entfernung von ca. 2 Metern zum Echo Studio feststellen, ohne dass man direkt hören konnte, wo der Subwoofer stand.

Sobald der Sub zu weit entfernt steht, kann ich diesen sofort Orten und die Musik klingt einfach nicht mehr rund. Generell klingt der Subwoofer mir etwas zu dröhnend.

Im Vergleich: Der Subwoofer von meiner Soundbar, der JBL 5.1 macht dort einen viel besseren Job. Aus meiner Sicht liegen hier Welten zwischen den beiden Subwoofern. Ich weiß, ich weiß, der Vergleich ist unfair, so hat der Subwoofer von JBL fast dreimal soviel Volumen und eine Membranfläche von 25 cm.

Ich bin der Meinung, der Echo Sub muss so nah wie möglich an den Echo Studio stehen, um klanglich einen Mehrwert zu liefern. Das kann aber von Raum zu Raum unterschiedlich sein. Hier hilft nur testen und ausprobieren.

Größenvergleich Echo Sub und Echo Studio

Fazit zum Amazon Echo Sub in der Kombination mit dem Echo Studio

Ich hatte mir von der Kombination der beiden Geräte etwas mehr erhofft und wurde von der Realität eingeholt. Ganz klar gilt zusagen: Volumen ist durch nichts zu ersetzen. Und so trifft es auch den Echo Sub. Als Ergänzung zu den normalen Echos und zum Dot ist der Sub die richtige Wahl. Hier lässt er sich auch durch seine geringe Größe in jeden Raum integrieren, ohne negativ aufzufallen.

Wer aber bereits einen Echo Studio besitzt, kann auf den Sub gut und gerne verzichten. Der integrierte Subwoofer im Studio ist nur knapp zwei Zentimeter kleiner und der klangliche Unterschied den Preis von derzeit 129 Euro einfach nicht wert.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Sub einen guten Aufstellungsort benötigt, um den Echo Studio sinnvoll zu ergänzen.

Zusammenfassend gilt zusagen: Der Echo Sub hat seine Daseinsberechtigung, ist aber in der Kombination mit dem Echo Studio nicht notwendig und das Klangerlebnis wird dadurch nicht viel besser.

Wer einen Studio hat und mehr Druck oder Bässe haben möchte, wird vom Echo Sub eher enttäuscht sein. Hier bleibt abzuwarten, ob Amazon in der Zukunft eine größere Variante auf den Markt bringen wird. Zum Beispiel einen: Amazon Echo Sub XXL, dieser sollte mindestens einen 25 cm (10 Zoll) Subwoofer verbaut haben. Auch wäre eine andere Bauart als Downfire wünschenswert. Aber das stellt nur meine persönlichen Wünsche dar.

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